Nun sollte sie endlich gemacht werden: die Duerrenstein Nordrinne. Meini hatte schon viel von ihr erzählt. Wir entscheiden mit nur einem Auto zu fahren, will heissen die Tour würde um einiges länger werden.
Die ersten 500 Hm zur Plätzwiesen gehen schnell: in Brüggele hat es -15 Grad, wir gehen um warm zu werden. Dort zwingt uns das offene Gasthaus zu einer Pflichteinkehr mit Capuccino und Kuchen, bevor wir uns als erste auf den Weg zum Gipfel machen. Ich büse das Fußballspiel vom Vortag, Meini hingegen schein voll motiviert und gut drauf zu sein.
Er zieht mich also auf den Gipfel, wo wir uns nicht lange aufhalten wollen. Kurz darauf kommt noch jemand nach, der sich bereiterklärt mit uns die Rinne zu machen. Wir fahren anfangs steil bergab in eine erste Rinne. Dort ist sich Meini nicht mehr sicher, wann in die eigentliche Rinne gequert werden muß. Die Folge sind nochmal einige sehr anstrengende Höhenmeter im steilen Gelände nach oben, bevor wir doch wieder nach unten fahren, wo wir dann auch die Querung finden. Nach der Querung die eigentliche Rinne, zu unserem Bedauern jedoch mit hauptsächlich windgepresstem Schnee. Nur im untersten Teil der Abfahrt, bereits ausserhalb der Rinne und kurz oberhalb der Forststrasse einige lange und perfekte Pulverhänge.
Das Sahnehäubchen kam aber zuletzt: knapp mehr als 2 km von der Strasse wieder zm Gasthof Brüggele, ein echter Hammer.