Start um 5.05 Uhr in Rein (Säge) und gemütlicher Aufstieg auf die Barmerspitze (3h 50 min). Zu erwähnen eigentlich nur die Spalte, in die ich gebrochen bin, da ich zu sehr die Hintere Nordwand des Hochgall angaffte und der vermeintlich sichere Griff, den ich am Aufstieg auf die Barmerspitze rausriss. Auf dem Gipfel der Barmerspitze herrliche Temperaturen. Abstieg von der Barmerspitze nur durch Abseilen möglich, da Fels nass und vereist. Der Nordostgrat auf den Hochgall, auch Krügergrat genannt, war sehr toll, nicht zu einfach und nicht zu schwierig. Der Kletterteil kurz vor dem Gipfel des Hochgall war dann noch problematisch wegen Neuschnee. Wir brauchten 3,5 h für den Grat. Abstieg über Normalweg auch ungemütlich, da alles nass war.
Eine wunderschöne Tour, die so gut wie nie begangen wird.
ein guter Freund von mir und ich haben diese herrliche Tour am 29. Juli gemacht. Man kann sagen das war die mit Abstabd schönste Tour die isch je gemacht habe. Verhältnisse waren ausgezeichnet, bis auf das kleine Problem das wir beim Zustieg zum Grat auf dem Gletscher hatten: Da wir keine Steigeisen mit hatten (was natürlich total blöd war), hatten wir ein bisschen Probleme auf dem hartgefrorenen SChnee unddem Blankeis. Den Schneegrat am Schluss sind wir dann rechts im Fels umgangen (da wir ja keine Steigeisen mithatten). Wir haben von Rein bis zum Gipfel ca. 6 Stunden gebraucht, knapp 2 Stunden für den Grat ab Barmerspitze. Wir sind den Grat ohne Seil gegangen, dafür aber mit Kletterpatschen, die ssehr angenehm waren. Alles in allem eine super Tour, nicht zu schwierig und nicht zu leicht.