Eigentlich hätte an diesem Montag das Wetter am besten sein sollen. Dem war aber nicht so.
Die Tour beginnt mit -20 Grad in Pichl, am Parkplatz hatte es dann nur noch um die -15 Grad. Der erste Abschnitt auf der Rodelbahn dient zum Aufwärmen, wir gehen relativ schnell bis zur ersten Alm. Danach queren wir ein Stück, um in den Kessel der Riepenspitze zu gelangen. Wir erkennen schon sehr bald, dass der Schnee extrem mies ist, Bruchharsch überwiegt. Als wir uns dem steilen Aufbau nähern beginnen wir mit den Zweifeln zu ringen, ob es wohl sicher genug ist, die Flanke hinaufzugehen und danach auch noch herunterzufahren. Dennoch wollen wir nicht wehrlos aufgeben und gehen bis auf etwa 2650 m, nur 100 m unterhalb des Gipfels. Dort wird es uns doch zu gefährlich, das Wetter und der Schnee motivieren auch nicht gerade zum Weitergehen.
Nach einer reinen Pflichtabfahrt suchen wir die Stumpfalm, Hubert findet sie wider erwarten. Dort wird gegessen, auf die Schnelle ein Kitz zur Welt gebracht, und schon geht es weiter. Nach einer Pflichteinkehr in der Talschlusshütte fahren wir nach Hause.